Philosophie

Maus

Erziehung

Kinder sind von Grund auf wissensdurstig, wollen sich ausprobieren, Fähigkeiten entdecken, Erfahrungen sammeln... Gleichzeitig aber sollen sie lernen, gesetzte Grenzen zu akzeptieren. Mit meinem Erziehungsstil versuche ich, die Aspekte Freiheit und Grenzen in Balance zu halten.

Geprägt wurde meine Art der Erziehung durch meine langjährige Berufstätigkeit als Jugendreferentin in der Evangelischen Jugendarbeit. Durch unzählige Kinderfreizeiten und Jungschargruppenleitung wurde mir zunehmend bewusst, wie wichtig es ist, Kinder in Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen und sie als Gesprächspartner ernst zu nehmen, ihnen Aufgaben im Haushalt zu geben und aber auch klare Grenzen zu setzen und genaue Absprachen zu treffen.

Mehr und mehr ist mein Erziehungsstil auch beeinflusst von der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn. Mit Elementen der TZI soll jedes Kind ein Gespür für sich selbst als Teil der Gruppe (ICH) und die Gruppe als Ganzes (WIR) entwickeln. Und manchmal ist auch das THEMA im Vordergrund, z.B. wenn die Kinder untereinander vereinbaren, wer wann dran ist, das Kinderbad zu putzen.

So können die Kinder lernen, für sich, für die Gruppe und für eine bestimmte Sache Verantwortung zu übernehmen.

Ernährung

Ich koche selbst und achte beim Aufstellen des Speiseplans auf eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse. Wenn sie wollen können die Kinder in der Küche beim Kochen mithelfen. Auf jeden Fall aber ist das Decken und Abräumen des Tisches in ihren Händen.

Förderung

Neben den Hausaufgaben habe ich für jedes einzelne Kind auch sein ganz persönliches Lernziel im Focus: während die eine lernen soll „Nein“ zu sagen, soll der andere lernen, seine Bedürfnisse zu äußern. Oder ein älteres Kind soll lernen, seinen Tag so zu strukturieren, dass nicht immer andere für es das Denken übernehmen, etc.

Genauso aber soll die eigene Kreativität und Fantasie gefördert werden beim Werken und Basteln mit Naturmaterialien (Holz, Filz, Kork, etc.) und beim freien Spiel. Im angeleiteten Umgang mit Werkzeug (Hammer, Laubsäge u.a.) können die Kinder neue Erfahrungen sammeln.

Im Garten haben die Kinder die Möglichkeit, die Bepflanzung zu pflegen (z.B. gießen) und die Natur (Flora und Fauna) zu beobachten. So lernen die Kinder den Umgang mit Gartengeräten, erfahren Neues über Wachstum, verschiedene Pflanzen und erfahren auch über die Sinne (Tast- und Geruchssinn) die Natur. Außerdem gibt es neben dem klassischen Sandkasten und dem Spielhaus eine Barfußspirale, die die unterschiedlichsten Materialien (z.B. Sand, Moos, Zweige, Kiesel,…) zum barfuß Erspüren in ihren Fächern enthält.